Docklands Light Railway

Auf einer Länge von 34 km und einer normalen Spurbreite fährt der Docklands Light Railway durch London. Die fahrerlose Hoch- und Untergrundbahn gibt es schon seit 1987 und verbindet zahlreiche Haltestellen der Londoner Innenstadt mit dem Norden. Auch der Osten von London mit den Hafengebieten ist so gut erreichbar. Sie zählt nicht zur Underground, wird jedoch in deren Fahrpläne mit aufgeführt. Sechs Zweigstellen werden von der Bahn an 45 Haltestellen bedient, 5 davon liegen in einem Tunnel, die sich in drei Tunnelabschnitte aufteilen, nämlich in Greenwich und Woolwich, sowie die Endstelle im Westen, die Bank genannt wird. Man muss die Themse einmal unterqueren.

An den Endstellen werden die Bahnen am Bahnsteig gewendet, außer in Bank, dort gibt es ein Ausziehgleis. Während der Stoßzeiten wenden viele Bahnen schon an der Canary Wharf. Die DLR, die die Strecke schon seit Jahren betreibt, besitzt 149 hochflurige Zweiseitentriebwagen mit 70 Sitzplätzen und Platz für 284 Personen. Im Laufe der Jahre setzte man 5 verschiedene Modelle und Baureihen ein, von denen jedoch nur noch drei in Betrieb sind. Nach einigen Jahren werden die Züge wieder ausgemustert. Natürlich ist es für viele komisch, ohne einen Schaffner zu fahren, doch immer mehr neue Bahnen werden ohne menschliche Hand gelenkt, nicht nur in London, sondern auch in anderen Teilen Europas. Da keine Menschenhand im Spiel ist, verfügen die Züge über Funk und Antenne zum Stellwerk, sowie zwei Kabel, die im Gleis verlegt worden sind. Statt einen Fahrer gibt es jedoch einen Zugbegleiter, damit die Türen ordentlich verschlossen werden. Nebenbei checkt er die Fahrscheine, kann kleinere Reparaturen vornehmen und schaut auch auf die Sicherheit der Fahrgäste. Dieser kann bei einer Störung auch den Wagen selbst fahren. Die ersten ihrer Art, die in den Docklands eingesetzt wurden, waren Linke-Hofman-Busch. Diese Baureihe von 01 – 11 nahm 1987 ihren Betrieb auf, später folgten nur noch Bombadier. Ab 1991 durften die jedoch nicht mehr in Tunneln eingesetzt werden, da sie nicht aus brandhemmenden Materialien bestanden. Weitere Baureihen waren die P89, P86U, B90,B92, sowie B2K und B07/09. Die 4 Fahrstrecken teilen sich folgendermaßen auf. Es gibt eine West-Ost-Strecke von Bank nach Beckton, sowie eine Nord-Süd-Strecke von Stratford nach Lewisham. Desweiteren hat man einen Abzweig nach Woolwich Arsenal gebaut, der von der West Silvertown vorbei am London City Airport führt.

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Ein weiterer Streckenabschnitt führt nach Stratford International und geht von Canning Town ab. Im Laufe der Zeit kamen natürlich neue Streckenabschnitte dazu, unter anderem nach Dagenham Dock, doch auch nach Victoria/Charing Cross. Neue Stationen waren die Thames sowie verschiedene Planungen, die zum Royal Victoria Dock gelangten. Durch die Strecke mit dem City Airport verbunden wurde, fahren auch viele Passagiere, die International fliegen möchten mit dem Zug zu ihrem Flughafen. Arbeiter, die in verschiedenen Stadtteilen arbeiten, benutzen den Zug und natürlich auch Touristen, die in die Innenstadt gelangen möchten und sich die Sehenswürdigkeiten, wie London Bridge, Tower Bridge, Westminster Abbey und Big Ben anschauen wollen. Durch den Dockland Railway gab es eine höhere Infrastruktur in den verschiedenen Stadtteilen und auch die Wirtschaft hatte einen Aufschwung.

Informationen zu Docklands Light Railway:

Streckenlänge:

34 Kilometer

Eröffnung:

1987

Anzahl Haltestellen:

45

Anzahl Züge:

149

Kann man zum Flughafen fahren:

Ja, zum London City Airport

Welche Karten kann man als Tourist benutzen:

Oyster Card

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