Kingston Bridge

Die Kingston Bridge ist eine Brücke, die in London, der Landeshauptstadt von Großbritannien, über die Themse führt. Sie liegt inmitten des Stadtzentrums des Stadtteils Kingston. Sie liegt in der Nähe der Flussmündung Hogsmill. Sie liegt im westlichen Teil Londons. Täglich nutzen rund 50.000 Fahrzeuge diese Brücke, zu den Stoßzeiten kommt es zu einer Anzahl von 2.000 Fahrzeugen pro Stunde – und das in jede Richtung.

Die Kingston Bridge und ihr geschichtlicher Hintergrund

Mit Hilfe von historischen Dokumenten kann davon ausgegangen werden, dass sich eine Brücke aus Holz bereits im 13. Jahrhundert an dieser Stelle befunden hat. Sie bezeichnete den einzigen Übergang des Flusses, so dass es nicht verwunderlich ist, dass sich Kingston zu einem ansehnlichen und beeindruckenden mittelalterlichen Städtchen entwickelte. Immer wieder wurde die hölzerne Brücke zerstört, bis 1567 beschlossen wurde, eine bleibende, langlebige Brücke zu errichten. Diese wurde dann im 18. Jahrhundert gebaut, zudem gibt es Aufzeichnungen, dass bereits zur damaligen Zeit bei der Nutzung der Brücke Mautgebühren angefallen sind. Auf diese Weise sollten fällige Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen bezahlt werden. Trotz aller Bemühungen verschlechterte sich der Zustand der Brücke zusehends bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Baufälligkeit machte es schwierig sowohl für den Menschenverkehr, als auch für den Schiffsverkehr.

Daher wurde das Bestreben nach einer neuen Brücker immer deutlicher, allerdings brach Streit darüber aus, wer dieses Vorhaben finanzieren sollte. Im Jahr 1813 wurden sogar die Gerichte mit der Frage beteiligt. Allerdings brach im Frühjahr 1814 ein Teil der Brücke aufgrund des harten Winters ab, so dass eine Entscheidung der Gerichte dahingestellt bleiben konnte, denn ein Neubau war erforderlich. Im Jahr 1828 wurde die neue Brücke eröffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Man errichtete die Brücke aus gemauertem Stein, dazu wurde Portland-Stein genutzt. Zudem besaß sie fünf Bögen in elliptischer Form. Sie war 99,67 Meter lang und 8,23 Meter breit. Ihre Bauzeit reichte von November 1825 bis Sommer 1828. Der Bauauftrag wurde für heute umgerechnet 1.983.921 Pfund vergeben. Die auch hier wieder aufgelebte Maut wurde im Jahr 1870 aufgehoben, nachdem zuvor eine breit gefächerte Kampagne dagegen gefahren worden war. Die Mautstellen wurden mit ausgiebigen Feierlichkeiten und einem, Feuerwerk verbrannt. Bereits 1914 musste die Brücke verbreitert werden. Dies wurde durch Mott & Hay durchgeführt, die im Jahr 1911 beauftragt worden waren. Sie erweiterten die Fahrbahn von 25 Meter auf 55 Meter und schlossen die baulichen Umbauten 1914 ab. 2000 führte man eine erneute Erweiterung durch. Ziel diese Erweiterung war es, zwei Fahrradwege, breitere Gehwege und eine Busspur mit zu integrieren. Sie galt damals als ein Meisterstück brückenarchitektonischer Baukunst.

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Es war eine Herausforderung, den Anforderungen der heutigen modernen Gesellschaft zu genügen und zugleich ein sicheres, standfestes Bauwerk zu schaffen. Allerdings macht die Kingston Bridge heute eher ab und an mit Todesfällen Schlagzeilen, so zuletzt im Oktober 2015. Doch In jedem Fall ist auch die Kingston Bridge eine sehenswerte Attraktion, wenn man in London zu Besuch ist. Sie kann einfach in die Reiseroute mit eingeplant werden, und dies kann ganz einfach durch einen Spaziergang durch Kingston und dann über die Themse umgesetzt werden. Also: Nicht verpassen!

Informationen zu Kingston Bridge:

Gesamtlänge:

116 Meter

Längste Spannweite:

18 Meter

Eröffnet:

17. Juli 1828

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