Croydon

Croydon, eine große Stadt im südlichen Bereich von London, befindet sich 15,3 km in südlicher Richtung von Charing Cross. Es zählt zu einen der größten Handelszentren, die sich außerhalb von Central London befinden und einen der voluminösesten Einkaufsviertel beherbergen. Laut Volkszählung leben dort 52.104 Personen. In der Historie ist Croydon ein Teil von Surrey. Die erste öffentliche globale Eisenbahn wurde 1803 eröffnet und bedient die Strecke Croydon – Wandsworth. Im Zeichen der industriellen Revolution wuchs im späten 19. Jahrhundert Croydon als Trabantenstadt für die City of London. Durch die Autoproduktion, Metallverarbeitung und dem Flughafen wuchs dieser Stadtbezirk Anfang des 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Industrieareal.

Der Hauptbahnhof East Croydon zählt als bedeutender Knotenpunkt im britischen Eisenbahntransport. Die Stadt ist berühmt für das einmalige Tramlink Bahntransportsystem in Greater London. Der angelsächsische Name der Stadt geht auf eine römische Siedlung zurück. Die Stadt befindet sich an der Römerstraße, die von London nach Portslade führt. Croydon wurde wahrscheinlich als urbaner Mittelpunkt durch einen Wochenmarkt markiert, der 1276 von Erzbischof Robert Kilwardby über eine Urkunde erworben wurde. Bis heute ist Croydon eine der Marktstädte in nördlichen Surrey, deren wichtigste Entwicklungen bis heute anhielten. Der Markt befindet sich im Bereich der High Street, Surrey Street und Crown Hill. Die Pfarrkirche Croydon Minster fiel 1849 einem Brand zum Opfer und wurde 1867 umgebaut. Als historischer Teil der Diözese von Canterbury sind hier die Grabstätten von sechs Erzbischöfen zu finden. Heute zählt es zur Diözese Southwark. Addington Palace zwischen Addington und Shirley ist eine Villa im Palladio-Stil. Es dient sechs Erzbischöfen als Wohnsitz. Heute wird es als Konferenz- und Bankettraum genutzt. Das denkmalgeschützte Whitgift Almshouses, das Hospital der Heiligen Dreifaltigkeit im Zentrum von Croydon wurde durch die Erlaubnis Elizabeth I. 1599 fertig gestellt. Weitere additionale denkmalgeschützte Gebäude sind die West Croydon Baptist Church aus dem Jahre 1873 aus rotem Backsteinbau und die Pfarrkirche St. Michael und alle Engel in West Croydon, die zwischen 1880 und 1885 erbaut wurde. Mit der Eisenbahnankunft und weiteren Fortschritten in der Kommunikation, begann die Stadt weiter zu wachsen. Viktorianische Mittelschichten empfanden es als angenehm mit dem Schnellzug in 15 Minuten die City of London zu erreichen. Neue Geschäfte wurden im Zentrum eröffnet, darunter der erste Sainsbury Selbstbedienungsladen in Großbritannien. Der moderne Stadtbezirk eröffnete 1962 das Fairfield Hills Kunstzentrum und entwickelte sich über die Jahre als ein wichtiges Instrument für den Einkauf.

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Ein weiteres Kunstzentrum entstand 1994 mit dem Clocktower. Mit dem Centrale Shopping Centre wurde 2004 ein neues großes Einkaufszentrum eröffnet. Zusätzlich gibt es neue Pläne, eine neue Shopping Mall zu betreiben. Vom großen zentralen Einkaufsviertel abgesehen, gibt es vor allem kleine Einkaufsstraßen im südlichen Teil von diesem Stadtbezirk. Im Kulturbereich verfügt dieser über mehrere Kunststätten. Die Gemeinde war Sitz von einigen berühmten Autoren und Schriftstellern und ist zudem Entwickler des Dubstep Genres, eine neue musikalische Musikrichtung, die ihre Wurzeln in der Jamaican Dub Musik findet. Die Stadt besitzt zahlreiche Wälder, die zum Wandern einladen, darunter mehrere Parks und freie Flächen. Besucher die von dort aus in Zentrum fahren möchten, benötigen bis zur London Bridge nur eine Fahrzeit von 13 Minuten.

Informationen zu Croydon:

Einwohner:

370.000

Wie lange beträgt die Fahrzeit nach London:

Ungefähr 13 bis 15 Minuten

Interessante Shopping Malls:

Centrale Shopping Centre

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